Zauberflöte-Staatsoper

1. März, Bahnhof St. Veit. Eine Gruppe Kinder unserer Schule wartet schon ungeduldig auf die Abfahrt des Zuges. Unsere Reise führt uns nach Wien. Nicht nur die Zugfahrt ist aufregend, nein auch unser Aufenthalt. Mit der Straßenbahn fahren wir vom Hauptbahnhof in die Innenstadt, vorbei an den schönsten Gebäuden am Ring. Zu Fuß spazieren wir zurück zur Albertina. Dort besichtigen wir das Schmetterlinghaus. Nun macht sich Hunger spürbar, also ab zum Würstlstand hinter der Oper. Um 14 Uhr betreten wir endlich die Staatsoper, wo wir unsere Plätze am Balkon einnehmen. Unsere Kinder sind überwältigt, besonders in dem Moment wo der Staatsoperndirektor mit einer kleinen Abordnung der Wiener Philharmoniker den Saal betreten. Wir erden gemeinsam mit 3000 anderen Kindern aus Österreich herzlichst begrüßt. Anschließend bekommen wir eine Vorführung der Instrumente und der Lichteffekte. Aber endlich ist es soweit: Die Aufführung beginnt! Die Zauberflöte für Kinder! "WAS, OPER? NEIN, OPER MAG ICH NICHT" Spätestens nach diesem Erlebnis haben die Kinder ihre Meinung geändert und verließen überwältigt von all den Eindrücken - natürlich nicht ohne Erinnerungsfoto auf der großen Stiege - die Staatsoper. Ein gemütlicher Spaziergang durch die Kärntnerstraße - der zufällig an einem Eisgeschäft vorbeiführte - mit einem kurzen Blick in den Stephansdom, der Fahrt in der U-Bahn zurück zum Bahnhof beendete unseren Besuch in Wien. Schnell noch ein bisschen Verpflegung für die Heimfahrt und ab in den Zug Richtung St. Veit, wo wir pünktlich kurz nach 22:00 Uhr wieder ankamen. Dieses Erlebnis wird den Kindern wohl für immer in Erinnerung bleiben! Und wenn jemand glaubt, die Kinder wären müde gewesen und hätten auf der Heimfahrt geschlafen, der irrt!