Raiffeisen-Fußballcup 2016

Der Start für den Fußballcup verlief in diesem Schuljahr etwas holprig, so meldeten sich Kinder wieder ab, sodass keine Mädchenmannschaft zustande kam. anders als bei den Buben, wo es genug Anmeldungen gab. Dies spielten auch in der Vorrunde in Liebenfels. Leider reichte es nicht für den Aufstieg ins Landesfinale, da hatte eine andere Mannschaft die Nase vorn.

Mit Unterstützung von 3 Mädchen aus der VS Sörg, Martina Roth, Monika Gratzer und Magdalena Wagner konnte wir dann doch noch eine Mädchenmannschaft für den Bewerb nennen. Die Leistung in der Vorrunde war nicht so herausragend, aber auf Grund der wenigen Mannschaften wurden wir als Zweitgereihte für das Landesfinale nominiert. Die Freude war groß und das Datum legendär, spielten wir doch am 14. Juni, just an dem Tag, an dem Österreich das 1. EM-Spiel in Frankreich absolvierte, mit dem kleinen Unterschied, dass wir schon Punkte erreichten, die National-Elf aber nicht.

Gut gelaunt stiegen wir schon zeitig in der Früh, 6:30 Uhr den Bus und fuhren gemeinsam mit den Spielerinnen von der VS Straßburg nach Spittal. Mit an Bord der groß Zauberer ZUZE, alias Horst Zuschnig. In Spittal angekommen, fassten wir unsere Leiberln aus und wurden einer Kabine zugewiesen. Nach dem Einmarsch der Mannschaften und der offiziellen Begrüßung begannen die einzelnen Gruppenspiele. Unsere Mannschaft - doch deutlich geschwächt, da es keine Vereinsspielerinnen aufzuweisen hatte - spielte herzerfrischend. Das "blaue Ballett"  steigerte sich von Spiel zu Spiel, kämpfte und zeigte eine gute Leistung. So mancher Ball rollte den Verteidigern der gegnerischen Mannschaft durch die Beine durch Richtung Tor, verfehlte dann aber doch das Ziel, bis auf ein einziges Mal: Da traf der Ball mitten ins Tor, der Ehrentreffer sozusagen, noch dazu gegen die Mannschaft aus Völkermarkt, welche am ende als 2. das Turnier beendeten!  Martina Roth, von der VS Sörg stach durch ihre Leistung besonders hervor. Nicht umsonst erhielt sie die rote Dress der Kleinen Zeitung und wurde für das Elfmeterschießen im 'Anschluss an das Turnier ausgewählt. Sie verwandelte den Elfmeter auch gekonnt und trug damit mit €50,-- für wohltätige Zwecke bei.

Es reichte nicht für das kleine Finale, auch nicht für das große Finale, dieses Mal für den 12. Platz. Es reichte aber für die Erfahrung als Teilnehmer bei einer bestens organisierten Großveranstaltung dabei zu sein. Besonders lobend möchte ich anfügen, dass die Mädchen trotz allem nicht an Begeisterung und Einsatz verloren, sondern auch im letzten Spiel noch ihr Bestes gaben! Es war rundherum ein erfolgreicher Tag, erfolgreicher als für die Mannschaft der Österreicher in der EM!