In Linz beginnt`s!

Be:16 Uhr ab, mit Umsteigen in Klagenfurt. Die Fahrt dauerte ziemlich lange, aber es war die Reise wert. In Linz angekommen, bezogen wir Quartier und begaben uns gleich in die Innenstadt zum Mittagessen. Gut gestärkt spazierten wir über die Brücke zum Ars Electronica. Einfach großartig! Anschließend ging es mit der Pöstlingbergbahn auf den Linzer Hausberg. Wir erkundeten die Umgebung, warfen einen Blick in die Kirche und auf Linz von oben und folgten nun dem Wegweiser zur Märchengrottenbahn. Naja, so richtig gruselig ist es nicht geworden, aber von der Märchenstadt tief im Berg waren wir begeistert. Schon ein wenig müde machten wir uns auf den Weg zum Abendessen. An Bettruhe war noch nicht zu denken, denn wir wollten noch das Ars electronica Gebäude "beleuchten". Also ab zur Straßenbahn und zurück in das Stadtzentrum! Müde? Nein, Party!

Am nächsten Tag setzten wir unsere Reise mit dem Zug nach Melk fort. In St. Pölten mussten wir umsteigen. Nur ein Sprint zum anderen Bahnsteig machte es möglich, dass wir den Zug nach Melk noch erreichten. Die Koffer gaben wir im Rathaus ab, bevor wir zum Stift aufstiegen. Dort erlebten wir eine tolle Führung. Auf dem Weg zum Schiff hinunter bunkerten wir noch genug Verpflegung für die bevorstehende Schiffafhrt auf der Donau. Mit der Princess Austria legten wir ab. In Dürnstein unterbrachen wir die Fahrt, um zur Ruine hinaufzuwandern. so beschwerlich der Aufstieg war, umso überwältigender war der Ausblick auf die Wachau. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es wieder bergab in den Ort Dürnstein. Dort ist alles "Marille"! Mit dem Schiff ging es weiter bis Krems. Ganz Krems lag im Fußballfieber, hatte doch mittlerweile das Spiel Österreich-Island begonnen! Während wir im Al Capone die Pizza genossen, erfuhren wir vom 0:1! Aber nicht für Österreich! Ein Bummelzug sorgte für eine romantische Fahrt nach St. Pölten. Im Bildungshaus Hippolyt waren wir für diese Nacht untergebracht. Heute setzte die Nachtruhe etwas früher ein! Ein herrliches Frühstück erwartete uns am 3. Tag. Schon zeitig brachen wir nach Wien auf. Die Koffer im Schließfach verstaut, Tickets für die U-Bahn gelöst und schon ging es los Richtung Schönbrunn. Die Hitze war grenzwertig, wir beneideten die Eisbären um ihr kühles Bad. Trotzdem entdeckten wir vieles im Tiergarten und genossen den Tag. Aber auch der hat einmal ein Ende und so hieß es aufbrechen Richtung U-Bahn. Dort angekommen wurden die Tickets an alle Kinder verteilt. Aber, warum blieb eines übrig? Bald stand fest, dass ein Kind fehlte! Der Schreck war groß, der Alptraum schlechthin! Gottseidank ging alles gut aus! Nach einer knappen halben Stunde waren wir wieder vollzählig! Es gibt halt so viel zu schauen, da kann man schon einmal den Anschluss an die Gruppe verlieren! Aber, was habe ich immer gepredigt? ........ Vom Hauptbahnhof Wien aus traten wir unsere Heimreise an! Es war ein tolles Erlebnis für mich, für meine Kollegin Traudi Prugger und auch für die Kinder. Es war für uns Lehrerinnen besonders schön zu erleben, wie großartig sich die Kinder verstanden.